szmmctag

  • Sticky Einleitung

    Derzeit gibt es hier 439 (+1) Geschichten zum Lesen.

    Runde 1
    Inhaltsverzeichnis 1 (Geschichten 1-180)
    Inhaltsverzeichnis 2 (Geschichten 181 - 366)

    Runde 2
    Inhaltsverzeichnis 3 (Geschichten ab Nr. 367)

    Letztes Update: Dienstag, 30. Juli 2013, 11.50 Uhr
    Aktuelle Geschichte: 439. Die Häkelmütze

    Die besondere Geschichte: "Tod"

    Mehr Lesestoff für euch gibt es hier:

    SpaceKids - Fünf Kinder erobern das All
    Das vierzehntägige Weltraumabenteuer für kleine und große Astronauten.

    Die Minutengeschichten für eilige Leser

    Kinderbuchtipps:
    Der kleine Storch lernt fliegen von Marco Wittler
    Sacer Sanguis Junior von Albert Knorr
    Im Tal der Glückskugeln von Marc Schröder
    Hörgeschichten von und mit Heike Richter:
    http://www.heikerichter.info

  • Die Zukunft des Projekts "366 Geschichten für ein ganzes Jahr" liegt an einem anderen Ort

    Liebe Stammleser, Gelegenheitsleser, zufälligen Besucher und Abonennten.

    In den letzten Monaten war der Service meines Bloganbieters blog.de nicht der beste. Die Ladezeiten sind oft zu hoch, viel zu oft sind die Blogs hier nicht erreichbar und das Veröffentlichen neuer Geschichten ist teilweise schwierig bis unmöglich. Schon lange wird Besserung versprochen, aber leider tut sich nicht sehr viel. Als Autor verzweifelt man da irgendwann und verliert die Lust.

    Das soll aber nicht zum Dauerzustand werden. Deswegen ändert sich derzeit einiges. Das Projekt "366 Geschichten für ein ganzes Jahr", das mittlerweile aus weit über 400 Geschichten besteht, wird auch in Zukunft weitergehen. Neue Geschichten sind bereits entstanden. Einzig der Ort, wo ihr das alles Lesen könnt, wird sich verändern.
    Ich habe mittlerweile einen neuen Blog auf meinem eigenen Server installiert. Derzeit bin ich dabei, die alten Geschichten nach und nach dort online zu stellen. Sobald alles auf der neuen Seite angekommen ist, werden die Texte in diesem Blog verschwinden. Ich tausche sie gegen Links zum neuen Wohnort aus. Sobald dann die derzeit 439 Geschichten in ihrem neuen Heim angekommen sind, werden auch wieder ganz neue Geschichten zur Verfügung stehen.

    Was verändert sich noch?
    Da ich bei blog.de meine Pro-Mitgliedschaft gekündigt habe, für so einen schlechten Service mag ich nicht mehr bezahlen, wird dieser Blog ab Mitte September Werbeeinblendungen erhalten. Der neue Blog hingegen ist, wie gewohnt, werbefrei. Das soll auch so bleiben. Kindergeschichten und Werbung gehören für mich nicht zusammen.
    Für euch, meine Leser, bleibt das Projekt natürlich auch weiterhin kostenfrei.
    Heute (Stand 31.08.2013) sind bereits 31 Geschichten erreichbar. Täglich werden es mehr. Ich denke, dass ich dann in ein paar Wochen wieder auf dem aktuellen Stand bin.

    Wo gehts hin?
    Ihr findet meine Geschichten ab sofort unter einer viel kürzeren und leichter zu merkenden Adresse: www.366geschichten.de
    Dort könnt ihr über einen Follow-Button (unten rechts) den Newsletter abonnieren und verpasst keine Geschichten mehr. Der Newsletter wird allerdings in den ersten Wochen sehr häufig verschickt, da noch knapp über 400 Geschichten in kurzer Zeit veröffentlicht werden.
    Ebenso gibt es dort dann auch die Möglichkeit Facebook und / oder Twitter-Follower zu werden.

    Mir ist dieser Schritt selbst sehr schwer gefallen. Der Besucherzähler ist schon sehr hoch, ihr kommt regelmäßig an diesen Ort, um meine Geschichten zu lesen. Das alles wird bestimmt sehr schwer neu aufzubauen sein. Das gilt auch für die Suchergebnisse bei Google.
    Deswegen hoffe ich, dass ihr mir treu bleibt und auf der neuen Plattform weiterlesen werden. Also folgt mir einfach nach und lasst mich dort nicht ganz allein.

    www.366geschichten.de

    Wir lesen uns. Liebe Grüße,
    der Marco

    P.S.: Ich hoffe auf viele Follower, Verfolger, Abonennten und natürlich Kommentare zu meinen Geschichten, denn die muss ich leider auch hier zurücklassen.

  • 439. Die Häkelmütze

    Die Häkelmütze

    Lena freute sich an diesem Morgen schon sehr auf den Weg zur Schule. Mama hatte ihr am Abend zuvor eine neue, sehr schicke Sommermütze gehäkelt, die Lena jetzt unbedingt tragen wollte.
    Die Uhr an der Wand zeigte hab acht. Lena packte sich den großen Rucksack auf den Rücken, setzte die Mütze auf den Kopf und verabschiedete sich. Dann verließ sie das Haus und lief schnell zur Ampel, wo jeden Morgen ihre Freundinnen auf sie warteten.
    Die drei Mädchen bekamen große Augen.
    »Was hast du denn da auf dem Kopf?«, fragten sie erstaunt.
    »Das ist meine neue Mütze. Die hat meine Mama selbst gehäkelt. Ist die nicht super schick?«
    Die drei Freundinnen sahen sich an und begannen dann zu lachen.
    »Schick? Nein, bestimmt nicht. Die steht dir überhaupt nicht.«
    Lena war enttäuscht. Das hatte sie nicht erwartet. Trotzdem behielt sie ihre Mütze stolz auf dem Kopf, sprach aber kein einziges Wort mehr mit den anderen.
    In der Schule lief es dann nicht besser. Kein einziges Mädchen wollte die Mütze gefallen. Sie verdrehten die Augen, lachten oder beleidigten Lena, die immer wieder erklärte, dass sich ihre Mutter viel Mühe mit der Mütze gegeben hätte. Doch das half alles nichts.
    Am nächsten Tag überlegte Lena sehr lange, ob sie ihre neue Mütze noch einmal tragen sollte. Sie wollte nicht noch einmal ausgelacht werden. Auf der anderen Seite fand sie die Mütze aber trotzdem schön. Und deshalb schluckte sie ihre Angst herunter und setzte die Mütze auf.
    Nur sehr langsam schlich sie zur Ampel. Doch als sie ihre Freundinnen entdeckte, wollte sie ihren Augen nicht trauen. Sie alle trugen selbst gehäkelte Mützen auf ihren Köpfen.
    »Was ist denn mit euch los? Warum tragt ihr denn selbst gemachte Mützen?«
    Die Freundinnen sahen etwas verschämt auf den Boden, bevor sie leise antworteten.
    »Naja, eigentlich sind die Mützen voll cool. Wir wollten es nur nicht sagen, weil wir auch welche haben wollten.«
    Lenas Freundinnen waren so neidisch gewesen, dass sie sofort nach der Schule ihre Mütter angebettelt hatten, ihnen ebenfalls Mützen zu häkeln. Und sie waren nicht die einzigen. In der Schule sah man nun sehr viele Mädchen mit Häkelmützen, hin und wieder sogar ein paar Jungs.

    (c) 2013, Marco Wittler

  • 438. Eine Mütze gegen die Sonne

    Eine Mütze gegen die Sonne

    Niko lief die steile Treppe hinauf, bis er endlich ganz oben auf dem hohen Deich stand. Von dort aus hatte er einen weiten Ausblick über das Meer auf der einen Seite und über das flache Land auf der anderen, wo sich der Campingplatz befand, auf dem Niko mit seinen Eltern für ein paar Tage lebte.
    »Wow, ist das toll hier.«, freute er sich über den Urlaub an der Nordsee.
    »Das ist der schönste Urlaub meines Lebens.«
    Ein paar Sekunden später hatten ihn seine Eltern eingeholt.
    »Niko, die Sonne scheint. Vergiss bitte nicht deine Mütze.«, wurde er von Mama ermahnt, die ihm anschließend seine Kappe auf den Kopf setzte.
    »Kappe tragen ist doof.«, beschwerte sich Niko.
    »Warum muss ich die denn überhaupt aufsetzen, wenn ich sie nicht mag?«
    Papa erklärte ihm, dass man ohne Mütze einen Sonnenstich bekommen könnte.
    »Dann wird dir schlecht, schwindelig und du musst vielleicht sogar ins Krankenhaus. Und das möchtest du doch nicht, oder?«
    niko schüttelte den Kopf.
    Eine halbe Stunde später kam die kleine Familie an einem Leuchtturm vorbei, den Papa begeistert von allen Seiten fotografierte.
    »Warum hat eigentlich der Leuchtturm keine Mütze auf?«, fragte niko grinsend.
    »Der Leuchtturm braucht doch keine Mütze.«, erklärte Mama.
    »Wieso denn nicht? Er steht den ganzen Tag in der Sonne. Da bekommt er bestimmt viel schneller einen Sonnenstich.«
    Grinsend stemmte Niko seine Hände in die Seiten.
    »Wenn der Leuchtturm keine Mütze braucht, dann brauche ich bestimmt auch keine.«
    Da wusste auch Mama nichts mehr zu sagen.

    Am Abend saß Mama mit einer Tüte voller Wollknäuel vor dem Zelt. Sie wollte sich noch eine schicke Mütze häkeln, als ihr eine Idee in den Kopf kam.
    Also legte sie ihre Häkelsachen zur Seite, lief von Zelt zu Zelt und traf sich etwas später mit einer großen Gruppe Frauen. Gemeinsam saßen sie nun vor einem großen Berg Wollknäuel und häkelten wie wild um die Wette.
    »Was macht ihr denn da?«, wollte Niko wissen.
    »Das wird eine Überraschung. Aber jetzt wird noch nichts verraten.«, sagten die Frauen gemeinsam.

    Am nächsten Tag waren die Wollknäuel die die Frauen verschwunden.
    »Was habt ihr denn jetzt gemacht?«, wollte Niko voller Neugierde wissen.
    »Das wirst du schon sehen. Wir gehen jetzt erstmal spazieren. Und vergiss deine Mütze nicht.«
    Niko grinste.
    »Ich brauche aber keine Mütze. Du weißt doch, der Leuchtturm hat auch keine.«
    Also stopfte er sich die Kappe in die Hosentasche und lief den Deich hinauf. Eine Weile ging er mit seinen Eltern am Strand entlang, bis Niko plötzlich erstaunt stehenblieb.
    »Hey, was ist denn das?«
    Er kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, denn vor dem Leuchtturm standen die Frauen vom letzten Abend.
    »Hat der Leuchtturm wirklich eine Mütze auf?«, fragte Niko erstaunt.
    »Oh ja.«, sagte Mama grinsend.
    »Gegen die Sonne braucht halt jeder eine Mütze, damit man keinen Sonnenstich bekommt. Da darf auch kein Leuchtturm eine Ausnahme machen. Und jetzt bist du dran.«
    Niko gab sich geschlagen. Er zog seine Kappe aus der Tasche und setzte sie sich auf den Kopf.

    (c) 2013, Marco Wittler

  • 437. Der neue Leuchtturm

    Der neue Leuchtturm

    Der kleine Leuchtturm ärgerte sich. Nein. Er ärgerte sich nicht nur. Er war sogar richtig sauer, denn seit über fünfzig Jahren stand er nun an der Einfahrt eines kleinen Hafens und wies den Schiffen den Weg. Doch nun stand ihm seit ein paar Tagen ein viel größerer Leuchtturm gegenüber, dessen Licht viel weiter über das Meer schien als das seine.
    »Ich weiß gar nicht, was sich die Menschen dabei gedacht haben, dieses hässliche Monstrum zu bauen. Dieser Turm ist nicht schön und er passt auch nicht zum Hafen.«, meckerte er immer wieder und das mindestens einmal in der Stunde.
    »Wenn die mich nicht mehr haben wollen, dann sollen sie es mir lieber sagen, dann suche ich mir einen neuen Hafen.«
    Aber so einfach war das nicht, denn ohne eigene Beine, konnte er nicht so einfach verschwinden.
    Ein paar weitere Tage vergingen. Immer mehr ankommende Schiffe richteten sich nun nach dem neuen Licht. Das machte den kleinen Leuchtturm immer trauriger. Nur selten traute er sich, sein eigenes Licht überhaupt noch einzuschalten.
    »Was soll ich bloß machen? Ich kann doch nicht so nutzlos hier stehen bleiben. Dann roste ich vor mich hin und sehe in ein paar Jahren richtig schrecklich aus.«
    Und in diesem Moment hörte er zum ersten Mal die Stimme des neuen Leuchtturms.
    »Ärger dich bitte nicht wegen mir. Glaub mir, es tut mir selbst sehr Leid, dass deine Aufgabe übernehmen sollte. Deswegen habe ich in den letzten Tagen sehr viel nachgedacht, bis mir eine tolle Idee eingefallen ist.«
    Die ganze Nacht lang flüsterten sie miteinander und feilten an der Idee, bis der kleine Leuchtturm endlich wieder glücklich war.

    Eine Woche später flammte das Licht des kleinen Leuchtturms wieder auf. Doch nun war es nicht mehr auf das Meer, sondern auf den Hafen gerichtet. Das half den Seeleuten, auch im Dunkeln ihren Platz an den Hafenmauern zu finden, ohne unschöne Beulen in ihre Schiffe zu fahren.
    »Das war die beste Idee aller Zeiten.«, lobten sie, bevor sie die untere Etage des kleinen Leuchtturms betraten.
    Dort befand sich nun eine Gaststätte, in der sie essen, trinken, singen und feiern konnten.

    (c) 2013, Marco Wittler

E-Mail-Abonnement

Hier kannst Du für neue Einträge dieses Blogs eine E-Mail erhalten.

Footer:

Die auf diesen Webseiten sichtbaren Daten und Inhalte stammen vom Blog-Inhaber, blog.de ist für die Inhalte dieser Webseiten nicht verantwortlich.